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News Wirtschaft und Finanzen
BASF schafft Ertragssprung Drucken E-Mail
Ludwigshafen (pressrelations) -
BASF schafft Ertragssprung

? 2. Quartal 2010: Umsatz + 30 % und EBIT vor Sondereinflüssen + 94 % über Vorjahr
? 1. Halbjahr 2010: Umsatz + 28 % und EBIT vor Sondereinflüssen + 96 % über Vorjahr
? Portfolio-Optimierung zahlt sich aus
? Wachstumsimpulse aus allen Regionen ? Chemiegeschäft auf Rekordniveau
? Ausblick 2010:
- Moderate Fortsetzung der konjunkturellen Erholung im 2. Halbjahr erwartet
- Deutliche Steigerung des EBIT vor Sondereinflüssen
- Prämie auf Kapitalkosten wird verdient
- Höhere Dividende für 2010 erwartet

In einem weiter verbesserten Geschäftsumfeld hat die BASF einen strukturellen Ertragssprung geschafft. Die jüngsten Portfoliomaßnahmen zeigen Wirkung, die Ertragskraft des Chemiegeschäfts hat sich nachhaltig verbessert und eine dynamische BASF stellt die Weichen für künftiges Wachstum.

Während einer Telefonkonferenz zur Vorstellung der aktuellen Zahlen für das erste Halbjahr und das zweite Quartal 2010 erklärte der BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Hambrecht: "Unsere Strategie ist klar: Wir richten uns weiter auf kundennahe Geschäfte aus und fokussieren uns auf Wachstumsmärkte. Die Kapitalmärkte erkennen unsere Leistung an. Der Kurs der BASF-Aktie hat sich im ersten Halbjahr 2010 mit einer Steigerung von 7,8 % besser als DAX 30, DJ EURO STOXX 50 und alle Chemie-Indizes entwickelt."

Nach der positiven Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten 2010 hat die BASF auch im zweiten Quartal weiter an Fahrt gewonnen. Der Umsatz im zweiten Quartal stieg gegenüber dem Vorjahr um 30 % auf rund 16,2 Milliarden ?. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 94 % auf 2,2 Milliarden ?.

Kumuliert legte der Umsatz in der ersten Jahreshälfte um 28 % auf 31,7 Milliarden ? zu und das EBIT vor Sondereinflüssen um 96 % auf 4,2 Milliarden ?. Gegenüber dem guten ersten Quartal 2010 konnten sowohl Umsatz als auch EBIT vor Sondereinflüssen gesteigert werden. Dazu trug insbesondere die sehr starke Nachfrage im Chemiegeschäft ? also in den Segmenten Chemicals, Plastics, Functional Solutions und Performance Products bei, die durch die Wiederauffüllung der Läger entlang der Wertschöpfungsketten verstärkt wurde.

Ausblick für das Gesamtjahr 2010

Die Einschätzung für das Gesamtjahr beruht auf folgenden weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen:
? Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 3 - 4 %
? Anstieg der Industrieproduktion um 7 - 8 %
? Anstieg der Chemieproduktion (ohne Pharma) um 7 - 8 %
? US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,30 US$/?
? Ölpreis von 75 US$/Barrel im Jahresdurchschnitt

Hambrecht: "Wir gehen davon aus, dass wir unseren Umsatz im Jahr 2010 kräftiger steigern werden als die weltweite Chemieproduktion. Wir erwarten, dass wir das EBIT vor Sondereinflüssen deutlich verbessern und eine Prämie auf die Kapitalkosten verdienen werden. Unserer Dividendenpolitik folgend, erwarten wir für 2010 eine höhere Dividende."

Der BASF-Chef rechnet damit, dass sich die konjunkturelle Erholung im zweiten Halbjahr 2010 moderat fortsetzt. Die notwendige weltweite Konsolidierung der staatlichen Haushalte werde die gesamtwirtschaftliche Nachfrage ebenso belasten wie das Auslaufen staatlicher Konjunkturprogramme. Weitere Risiken ergeben sich vorrangig aus volatilen Rohstoffmärkten, Überkapazitäten, wachsenden geopolitischen Spannungen und Protektionismus.

Alle Segmente leisten positiven Ergebnisbeitrag

Im Segment Chemicals stieg der Umsatz im zweiten Quartal 2010 dank starker Produktnachfrage im Vergleich zum krisenbedingt schwachen Vorjahresquartal um 64 %. Das EBIT vor Sondereinflüssen übertraf den Vorjahreswert um 429 Millionen ? (166 %). Trotz der Belastung durch die planmäßige Wartungsabstellung des Verbundstandortes Nanjing nahm das Ergebnis gegenüber dem ersten Quartal 2010 zu.

Bei Plastics lag der Umsatz im zweiten Quartal 48 % über dem schwachen Wert des Vorjahresquartals. Neben der guten Anlagenauslastung spiegeln sich Restrukturierungsmaßnahmen im EBIT vor Sondereinflüssen mit einem Plus von 211 Millionen ? (153 %) wider. Trotz zahlreicher planmäßiger Wartungsabstellungen und Lieferengpässen bei Nylon 6.6-Produkten konnte das Ergebnis des ersten Quartals 2010 nochmals übertroffen werden.

Das Segment Performance Products konnte im zweiten Quartal den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mengen- und preisbedingt um 29 % steigern. Auf Grund der eingeschränkten Verfügbarkeit wichtiger Vorprodukte kam es in einigen Produktlinien zu Lieferengpässen. Das EBIT vor Sondereinflüssen legte um 391 Millionen ? (489 %) zu. Dieses starke Ergebniswachstum ist auf realisierte Synergien aus der Ciba-Integration, konsequente Umsetzung der Geschäftsmodelle und auf das günstige Geschäftsumfeld zurückzuführen. Alle Bereiche leisteten dazu einen deutlich positiven Ergebnisbeitrag.

Bei Functional Solutions stieg der Umsatz im zweiten Quartal 2010 insbesondere dank stärkerer Nachfrage aus der Automobilindustrie in allen Regionen erheblich und übertraf das Vorjahresquartal um 40 %. Das EBIT vor Sondereinflüssen konnte um 117 Millionen ? (244 %) gesteigert werden. Neben dem verbesserten Geschäftsumfeld trugen erfolgreiche Restrukturierungsmaßnahmen zu dieser Entwicklung bei.

Im Segment Agricultural Solutions lag der Umsatz im zweiten Quartal 2010 3 % über dem Wert des Vorjahresquartals. Dazu trugen positive Wechselkurseffekte und ein stärkerer Absatz in den Regionen Südamerika und Asien bei. Das EBIT vor Sondereinflüssen lag um 47 Millionen ? (-13 %) unter dem Rekordwert des Vorjahresquartals. Dafür waren neben Preisrückgängen gezielt erhöhte Aufwendungen im Vertrieb sowie für Forschung und Entwicklung verantwortlich.

Im Segment Oil Gas lag der Umsatz im zweiten Quartal 2010 um 3 % unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Dank der höheren Gashandelsmengen stieg das EBIT vor Sondereinflüssen um 9 Millionen ? (2 %) an. Bei Exploration Production ging der Umsatz hauptsächlich auf Grund von OPEC-Förderrestriktionen in Libyen zurück.

Der Umsatz bei Sonstige verzeichnete im zweiten Quartal 2010 einen kräftigen Anstieg von 32 %. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Preise bei Styrenics zurückzuführen. Styrenics konnte das Ergebnis verbessern. Rückstellungen für das BASF-Optionsprogramm belasteten das Ergebnis, weil sich die BASF-Aktie im zweiten Quartal deutlich besser als der Vergleichsindex MSCI World Chemicals entwickelt hat.

Umsatz und Ergebnis steigen in allen Regionen

In Europa lag der Umsatz der Gesellschaften im ersten Halbjahr 2010 um 16 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Das EBIT vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 1,14 Milliarden ? (76 %) auf 2,63 Milliarden ?. Nachfragebedingt verzeichnete das Industriegeschäft ein kräftiges Umsatz- und Ergebniswachstum. Bei Oil Gas erreichten Umsatz und Ergebnis auf Grund gesunkener Erdgaspreise das Vorjahresniveau nicht.

Der Umsatz in Nordamerika wuchs im ersten Halbjahr in US-Dollar um 42 % und in Euro um 44 %. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 530 Millionen ? (202 %) auf 792 Millionen ? an. Im Chemiegeschäft legten Umsatz und Ergebnis mengenbedingt stark zu, bei Agricultural Solutions dagegen lagen sie unter dem sehr guten Wert des Vorjahreszeitraums. Grund war unter anderem der witterungsbedingt geringere Absatz in unserem Geschäft mit Fungiziden wegen größerer Lagerbestände im Handel.

Der Umsatz in der Region Asien, Pazifischer Raum erhöhte sich im ersten Halbjahr 2010 in lokaler Währung um 55 % und in Euro um 60 %. Auch das EBIT vor Sondereinflüssen wuchs um 357 Millionen ? (145 %) auf 603 Millionen ?, trotz der Wartungsabstellung des gesamten Standorts Nanjing. Der dynamische wirtschaftliche Aufschwung wirkte sich vor allem positiv auf unser Chemiegeschäft aus. Auch im Segment Agricultural Solutions lagen Umsatz und Ergebnis über den Vorjahreswerten.

In Südamerika, Afrika, Naher Osten übertraf der Umsatz im ersten Halbjahr 2010 den Wert des Vorjahreszeitraums um 21 % in lokaler Währung und um 33 % in Euro. Dazu trug maßgeblich das erfolgreiche Geschäft mit Agricultural Solutions in Südamerika bei. Das EBIT vor Sondereinflüssen bewegte sich 6 % über dem Niveau des ersten Halbjahres 2009.


Über BASF
BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen und Veredlungsprodukten bis hin zu Pflanzenschutzmitteln, Feinchemikalien sowie Öl und Gas. Als zuverlässiger Partner hilft die BASF ihren Kunden in nahezu allen Branchen, erfolgreicher zu sein. Mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen trägt die BASF dazu bei, Antworten auf globale Herausforderungen wie Klimaschutz, Energieeffizienz, Ernährung und Mobilität zu finden. Die BASF erzielte 2009 einen Umsatz von mehr als 50 Milliarden ? und beschäftigte am Jahresende rund 105.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.


Michael Grabicki
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Siemens gewinnt im dritten Quartal weiter an Fahrt Drucken E-Mail
München (pressrelations) -
Siemens gewinnt im dritten Quartal weiter an Fahrt

Rekordergebnis der Sektoren ? Auftragseingang mit höchster Zuwachsrate seit 2008



Siemens hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2010 zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr Auftragseingang und Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 22 Prozent auf fast 21 Milliarden Euro. Der Umsatz erhöhte sich leicht auf knapp über 19 Milliarden Euro. Damit lag die Book-to-Bill, das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, wieder über eins. Sowohl der Auftragseingang als auch der Umsatz profitierten von Währungsumrechnungseffekten. Das Ergebnis der Sektoren kletterte um 40 Prozent auf das Rekordhoch von etwas mehr als 2,3 Milliarden Euro. "Siemens hat im dritten Quartal weiter an Fahrt gewonnen", sagte Peter Löscher, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. "Solche Zuwachsraten beim Auftragseingang gab es zuletzt 2008. Die starke Nachfrage hat zu einem Rekordauftragsbestand geführt. Gleichzeitig haben die Sektoren das beste Ergebnis aller Zeiten erzielt und werden das Vorjahr deutlich übertreffen."

Der Auftragseingang stieg in allen drei Sektoren und Berichtsregionen, angeführt von einem Zuwachs in Höhe von 33 Prozent im Sektor Industry. Alle Industry-Divisionen legten prozentual zweistellig zu. Der Sektor Energy meldete ein Auftragswachstum von 18 Prozent, vor allem aufgrund eines deutlich höheren Volumens aus Großaufträgen. Im Sektor verzeichnete die Division Renewable Energy mit knapp 2,3 Milliarden Euro im dritten Quartal den höchsten Auftragseingang aller 14 Divisionen des Konzerns. Der Auftragseingang im Sektor Healthcare stieg im dritten Quartal um 18 Prozent. Der Auftragsbestand der drei Sektoren von Siemens stieg aufgrund der starken Nachfrage auf ein Rekordhoch von 89 Milliarden Euro. Hier spiegelten sich auch positive Währungsumrechnungseffekte wider.

Der Umsatz kletterte um vier Prozent auf 19,2 Milliarden Euro. Im Sektor Industry verzeichneten die sich stetig erholenden kurzzyklischen Geschäfte ein starkes Umsatzwachstum, insbesondere in den Divisionen Industry Automation und Osram. Die Erlöse des gesamten Sektors stiegen um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei Energy blieb der Umsatz im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr stabil. Der Umsatz des Sektors Healthcare wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent, wozu alle Divisionen beitrugen. Alle drei Sektoren erzielten im zweiten Quartal in Folge ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorquartal.

Das operative Ergebnis erreichte im dritten Quartal mit mehr als 2,3 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert. Alle drei Sektoren steigerten ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Sektor Energy arbeitete seinen großen Auftragsbestand weiter erfolgreich ab und lieferte erneut den höchsten Ergebnisbeitrag, angeführt von der Division Fossil Power Generation. Der Sektor Industry erzielte eine hohe zweistellige Wachstumsrate beim Ergebnis, vor allem aufgrund der Erholung seiner kurzzyklischen Geschäfte sowie einer strikten Kostenkontrolle. Auch der Sektor Healthcare steigerte sein Ergebnis um einen hohen zweistelligen Prozentsatz. Das Ergebnis der fortgeführten Aktivitäten lag im dritten Quartal bei gut 1,4 Milliarden Euro. Das waren 18 Prozent mehr als im dritten Quartal des Vorjahres. Der Gewinn nach Steuern kletterte um neun Prozent auf mehr als 1,4 Milliarden Euro.

Siemens erwartet weiterhin, dass der Umsatz auch aufgrund des stabilisierenden Effekts des hohen Auftragsbestands im Geschäftsjahr 2010 organisch um einen mittleren einstelligen Prozentsatz zurückgehen wird. Für die Summe der Sektoren wird ein Ergebnis über dem Vorjahreswert von 7,466 Milliarden Euro erwartet. Der Anstieg gegenüber der vorherigen Prognose, die sich auf 6,0 bis 6,5 Milliarden Euro belief, erhöht entsprechend die Erwartungen für das Wachstum (nach Steuern) des Ergebnisses aus fortgeführten Aktivitäten. Von dieser Prognose sind wesentliche Effekte ausgenommen, die sich aus Restrukturierungen, Portfoliotransaktionen, Wertminderungen oder aus rechtlichen und regulatorischen Angelegenheiten ergeben könnten.


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesundheitssektor tätig. Siemens steht seit über 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit der größte Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Mit rund 23 Milliarden Euro entfällt knapp ein Drittel des Konzernumsatzes auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2009 endete, einen Umsatz von 76,7 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 2,5 Milliarden Euro. Ende September 2009 hatte das Unternehmen weltweit rund 405.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen ? also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie "erwarten", "wollen", "antizipieren", "beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "einschätzen", "werden" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen des Siemens-Vorstands und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von Siemens. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen von Siemens wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen abweichen. Für Siemens ergeben sich solche Ungewissheiten insbesondere aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage (einschließlich Margenentwicklungen in den wichtigsten Geschäftsbereichen sowie Folgen einer Rezession); der Gefahr, dass es auf Kundenseite zu Verzögerungen oder Stornierungen bei Aufträgen kommt oder dass die Preise durch das anhaltend ungünstige Marktumfeld weiter gedrückt werden, als der Siemens-Vorstand derzeit erwartet; der Entwicklung der Finanzmärkte, einschließlich Schwankungen bei Zinssätzen und Währungskursen, der Rohstoffpreise, der Fremd- und Eigenkapitalmargen (credit spreads) sowie der Finanzanlagen im Allgemeinen; der zunehmenden Volatilität und des weiteren Verfalls der Kapitalmärkte; der Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das Kreditgeschäft und insbesondere der zunehmenden Unsicherheiten, die aus der Hypotheken-, Finanzmarkt- und Liquiditätskrise entstehen, sowie des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolgs der Kerngeschäftsfelder, in denen Siemens tätig ist, zu denen, ohne Einschränkungen, die Sektoren Industry, Energy und Healthcare gehören; Herausforderungen der Integration wichtiger Akquisitionen und der Implementierung von Joint Ventures und anderer wesentlicher Portfoliomaßnahmen; der Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen; der fehlenden Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen seitens der Kundenzielgruppen von Siemens; Änderungen in der Geschäftsstrategie; des Ausgangs von offenen Ermittlungen und anhängigen Rechtsstreitigkeiten sowie der Maßnahmen, die sich aus den Ergebnissen dieser Ermittlungen ergeben; der potenziellen Auswirkung dieser Untersuchungen und Verfahren auf das laufende Geschäft von Siemens, einschließlich der Beziehungen zu Regierungen und anderen Kunden; der potenziellen Auswirkungen solcher Angelegenheiten auf die Abschlüsse von Siemens sowie verschiedener anderer Faktoren. Detailliertere Informationen über die Siemens betreffenden Risikofaktoren sind diesem Bericht und den Berichten zu entnehmen, die Siemens bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht hat und die auf der Siemens-Website unter www.siemens.comund auf der Website der SEC unter www.sec.govabrufbar sind. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrundeliegenden Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als erwartete, antizipierte, beabsichtigte, geplante, geglaubte, angestrebte, projizierte oder geschätzte Ergebnisse genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.


Siemens AG
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Niedriglohnsektor: Kein Skandal Drucken E-Mail
Köln (pressrelations) -
Niedriglohnsektor: Kein Skandal


Der Niedriglohnsektor in Deutschland stagnierte zuletzt. Sein Anteil liegt mit rund 21 Prozent etwa auf dem Niveau des Jahres 2003 ? das ergeben Berechnungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ). Dass langfristig der Anteil des Niedriglohnsektors steigt, ist allerdings alles andere als ein Skandal. Denn auch die Zahl der Jobs hat zugenommen.

Niedriglohnsektor und Beschäftigung gehen Hand in Hand. Seit 1995, als der Niedriglohnanteil noch 5 Prozentpunkte niedriger lag als heute, sind immerhin 2,7 Millionen neue Jobs entstanden. Wenn Arbeitslose im Niedriglohnsektor eine Arbeit finden, dann vergrößert sich einerseits zwar der Niedriglohnsektor, aber der Betreffende kann in aller Regel seine soziale Lage deutlich verbessern.

Der Status eines Niedriglohnempfängers kann ohnehin nicht mit sozialen Problemen gleichgesetzt werden. Nur eine Minderheit von 22 Prozent der Niedriglohnempfänger ist armutsgefährdet, d.h. hat ein Einkommen von weniger als 60 Prozent des Durchschnitts. Die Mehrheit verfügt über weitere Einkommensquellen ? zum Beispiel das Einkommen eines Partners ? die sie über die Armutsschwelle hinweg heben.

Als Niedriglöhner gilt, wer in Westdeutschland weniger als 9,50 Euro in der Stunde verdient, das entspricht dem Tariflohn eines Briefzustellers, eines Gebäudereinigers oder eines Verkäufers im Einzelhandel.


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EuroCombi: Überlange Lkw machen Sinn Drucken E-Mail
Köln (pressrelations) -
EuroCombi: Überlange Lkw machen Sinn


Überlange Lkw sind in Deutschland bisher nur im Rahmen von offiziellen Tests eingesetzt worden. Heute wurden in Erfurt die Ergebnisse eines Thüringer Feldversuchs vorgestellt, bei dem 25 Meter lange Fahrzeuge über die Straßen rollten. Die Ergebnisse sind ermutigend ? es wurde zum Beispiel eine Menge Sprit gespart.

Die Öffentlichkeit kennt sie vom Hörensagen als Gigaliner, EuroCombi oder Monster-Lkw. Gemeint sind überlange Lkw mit einer Länge von 25,25 Metern, was deutlich über dem heutigen Limit von 18,75 Metern liegt. Die Befürworter solcher Megalaster sehen die Chance, den Güterverkehr effizienter zu machen. Ein EuroCombi verspricht weniger Kraftstoffverbrauch und benötigt weniger Straßenraum, als wenn das gleiche Gütervolumen in herkömmlichen Brummis transportiert wird. Tatsächlich hat nach der Studie aus Thüringen ein einziger Gigaliner zwischen März 2008 und Ende September 2009 im Vergleich zu früher ? als mehrere Lkw für die gleiche Transportmenge unterwegs waren ? etwa 83.000 Fahrzeugkilometer und 12.000 Liter Diesel eingespart.

Die Gegner der Riesenbrummis befürchten vor allem negative Effekte für den Bahngüterverkehr, aber auch Sicherheitsbedenken und die Belastung der Infrastruktur werden ins Feld geführt. In zahlreichen europäischen Feldtests, die in ihrem Umfang den Thüringer Test weit übertrafen, konnten aber viele dieser Bedenken ausgeräumt werden. So belastet ein überlanger Lkw die Straßenoberfläche deutlich weniger als die heutigen Brummis, und die Sicherheitsbedenken konnten nicht bestätigt werden. Auch in dem Thüringer Versuch gab es nicht einen Unfall durch die überlangen Lkw.

Trotz der messbaren Vorteile wird der überlange Lkw nicht zum Standardbrummi der Zukunft. Er kann längst nicht auf allen (engen) Straßen eingesetzt werden, und sein Einsatz macht auch nur dann wirtschaftlich Sinn, wenn heute auf einer Strecke mehrere Lkw pro Tag fahren, um das Frachtvolumen zu bewältigen. Es spricht jedoch nichts dagegen, den Superlaster auf genehmigten Routen fahren zu lassen.


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Photovoltaik-Firma Sunos neuer Hauptsponsor des VfL Osnabrück Drucken E-Mail
Georgsmarienhütte (pressrelations) -
Photovoltaik-Firma Sunos neuer Hauptsponsor des VfL Osnabrück


Solar-Power treibt die "Lila-Weißen" an

Osnabrück. "Wir sind die Osnabrücker" ? so lautet der Slogan, der die Identifikation einer ganzen Region mit "ihrem" VfL auf den Punkt bringt. Auch die Osnabrücker Sunos Solarpower GmbH schließt sich diesem Motto an und wird zur Fußball-Zweitligasaison 2010/2011 einer der Hauptsponsoren der Lila-Weißen. Der bisherige Co-Sponsor Sunos verstärkt sein Engagement damit ganz erheblich; das Sonnenlogo ziert ab sofort beispielsweise die Bandenwerbung der osnatel ARENA und die Trikots der U23-Mannschaft.

Sunos-Geschäftsführer Frank Hemme verfolgt regelmäßig die Heimspiele des VfL und ist immer wieder von der besonderen Atmosphäre begeistert. "Der VfL ist eben ein echter Traditionsverein, mit ?echten? Typen und ?echten? Gefühlen", betont Hemme. "Bereits in der vergangenen Saison waren wir als Sponsor dabei, und wir fühlen uns schon als ein Teil der ?VfL-Familie?." Das aktuelle Sponsoring dokumentiere zum einen die starke Verbindung mit dem Fußball-Verein. Zum anderen sei es auch ein klares Bekenntnis zum Standort, vom dem aus sich das Unternehmen weiter entwickeln wolle. Die Firma plant und montiert Photovoltaik-Anlagen und hat sich in weniger als drei Jahren von einem kleinen Betrieb zu einem großen Anbieter mit vielen Niederlassungen im In- und Ausland entwickelt.

"Wir freuen uns ganz besonders, unseren Partner jetzt noch enger an den VfL binden zu können. Denn Identifikation findet nicht nur zwischen Fans und Mannschaft statt ? auch zwischen Verein und Förderern muss es stimmen. Deshalb begrüßen wir es sehr, dass eine Firma sich zu uns bekennt, die sich mit der Nutzung regenerativen Energien befasst", erklärt Dr. Dirk Rasch, Präsident des VfL Osnabrück. Seiner Meinung nach sollten Sportvereine ihre Vorbildfunktion auch auf diesem Gebiet wahrnehmen.

Spannende Spiele und nachhaltige Energiegewinnung

Auf dem Dach der osnatel ARENA liefert bereits eine Photovoltaik-Anlage von Sunos sauberen Solarstrom. Die mehr als 200 Module über der Nordtribüne speisen rund 35.000 Kilowattstunden pro Jahr ins Stromnetz ein ? wobei Besucher des Stadions die Anlageneffizienz stets im Blick behalten können. Ein Display zeigt die momentane Leistung und die bisher erreichte Stromerzeugung jeweils aktuell an. Auch im Internet unter www.solarlog-home5.de/osnatel-arena/können Interessierte den "Output", jederzeit verfolgen. Auf diese Weise kombiniert der VfL das Interesse seiner Fans an "spannenden" Spielen nachhaltig mit der Orientierung auf umweltfreundliche Energiegewinnung.
Auch das Trainingsgelände an der Illoshöhe ist neuerdings mit Solarstrom erschlossen. Der VfL, die Bürger-Energiegenossenschaft nwerk, der PV-Hersteller Aleo und Sunos haben hier 57 Photovoltaik-Module installiert, deren Leistung ebenfalls mit einem Display ? für die Öffentlichkeit jederzeit zugänglich ? ausgewiesen wird. Die 10,5 kWp-Anlage wird jährlich bis zu 9.500 kWh produzieren. Im Vergleich zur Energieerzeugung aus fossilen Trägern ergibt sich daraus eine CO2-Einsparung von mindestens 6,6 Tonnen/Jahr.

Umweltfreundliche Energieerzeugung und saubere Leistungen im Sport ? auf diese "logische" Verbindung setzt Dieter Prütz, Geschäftsführer der Lila-Weiß Marketing GmbH. Die Partnerschaft kann auf eine starke Unterstützung im direkten Umfeld bauen: "Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass das ?Netzwerk VfL? funktioniert. Mit der Osnabrücker Werbeagentur team4media als Marketing-Berater von Sunos und gleichzeitig Co-Sponsor des VfL, haben wir die Vertragsgespräche über die verschiedenen Werbemöglichkeiten für Sunos geführt.'

Für Dieter Prütz steht eher das langfristige Miteinander als eine kurzfristige Kooperation im Vordergrund. Davon, so der Marketing-Experte, profitieren beide Seiten: "Wir sehen, dass die Partnerschaft zwischen dem VfL und der Firma Sunos ständig weiter wächst. Natürlich helfen solche zuverlässigen und engagierten Unterstützer ganz erheblich dabei, hochklassigen Sport hier möglich zu machen. Auf der anderen Seite tragen wir sicher auch dazu bei, dass Sunos durch die Berichterstattungen im Zusammenhang mit dem VfL sehr viel zusätzliche Aufmerksamkeit erfahren wird."

Soziales Engagement als Teil des Geschäftsprinzips

Für Frank Hemme ist es ganz selbstverständlich, dass sich die örtliche Wirtschaft dafür einsetzt, die sich bietenden Potenziale für die Region zu nutzen ? beim VfL Osnabrück mit einem professionellen Kader und einem Trainerstab, der für die hohen Ziele angemessen ausgestattet wird. Der Geschäftsführer unterstreicht: "Ein ganz wichtiges Prinzip in unserem Unternehmen ist die Regionalentwicklung. Das heißt: Wir wollen überall dort, wo wir geschäftlich aktiv sind, uns auch aktiv in die Gesellschaft einbinden, Verantwortung übernehmen. Deshalb fördern wir soziale Projekte, unterstützen Jugendarbeit und treten für nachhaltiges, also umweltfreundliches Wirtschaften ein."

Neben der klassischen Geschäftstätigkeit unterstützt Sunos vielfältige Projekte der Nachwuchsförderung, im sozialen Bereich und im Sport. Zurzeit wird eine Radsportgruppe aufgebaut, "TEAM SUNOS U23", in der die Teilnehmer einen festen Job bei Sunos bekommen und sich parallel auf eine Karriere im Profi-Radsport vorbereiten können.

Weitere Infos: www.vfl.de ; www.sun-os.de ; www.team-sunos-u23.de


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