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News Industrie und Handel
Erfolgsmodell E-Klasse: bereits über 300.000 Modelle an Kunden übergeben Drucken E-Mail
Stuttgart (pressrelations) -
Erfolgsmodell E-Klasse: bereits über 300.000 Modelle an Kunden übergeben


- Dr. Joachim Schmidt: "E-Klasse setzt Maßstäbe bei Marktakzeptanz - Limousine, T-Modell, Coupé und Cabrio derzeit beliebteste Fahrzeuge in ihrem Segment."
- Bis heute rund 230.000 Limousinen, 28.000 T-Modelle und insgesamt 60.000 Coupés und Cabrios ausgeliefert

Stuttgart - Die neue Mercedes-Benz E-Klasse begeistert seit ihrem Start Kunden in aller Welt: Bis heute wurden insgesamt über 300.000 Modelle dieser Baureihe ausgeliefert. Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb Marketing: "Die neue E-Klasse ist ein voller Erfolg. Sie setzt nicht nur Maßstäbe bei Sicherheit, Komfort und Wirtschaftlichkeit, sondern auch bei der Marktakzeptanz: Jedes der vier Modelle - Limousine, T-Modell, Coupé und Cabrio - ist derzeit weltweit das meistverkaufte Fahrzeug in seiner Vergleichsklasse. Die positive Resonanz unserer Kunden auf die neuen E-Klasse Modelle freut uns sehr, denn sie ist eine wichtige Säule für den Erfolg von Mercedes-Benz."

Rund 230.000 Limousinen, 28.000 T-Modelle und insgesamt 60.000 Coupés und Cabrios der neuen E-Klasse Familie wurden bis heute an Kunden übergeben. Die Limousine startete im März 2009, das Coupé zwei Monate später im Mai, das T-Modell folgte im November. Seit der Markteinführung des Cabrios im März 2010 ist die Modellfamilie komplett. Mercedes-Benz bietet damit in diesem Segment ein einzigartiges Produktportfolio an.

Die Limousine konnte bereits einen Monat nach Markteinführung die weltweite Führung in der Vergleichsklasse übernehmen und seitdem verteidigen. Mit einem Marktanteil von über 50 Prozent in Deutschland, rund 40 Prozent in den übrigen westeuropäischen Märkten und über 30 Prozent in den USA liegt sie mit deutlichem Abstand vor den Wettbewerbern. Im ersten Halbjahr 2010 verkaufte Mercedes-Benz weltweit 101.700 Einheiten der Limousine, 62 Prozent mehr als im Vorjahr. Seit Kurzem ist die E-Klasse Limousine auf dem chinesischen Markt als Langversion erhältlich, was für weitere positive Absatzimpulse sorgen wird.

Das E-Klasse Coupé ist bei den Kunden ebenfalls sehr beliebt und verzeichnet über die ersten sechs Monate des Jahres hohe Wachstumsraten. Der größte Markt für das E-Klasse Coupé sind die USA mit einem Anteil von rund 20 Prozent am Gesamtabsatz, gefolgt von Deutschland, Großbritannien und China. Das erst kürzlich gestartete neue E-Klasse Cabrio kommt ebenfalls hervorragend an: Bereits zwei Monate nach seinem Start übernahm es die weltweite Marktführerschaft.

Auch das E-Klasse T-Modell stößt auf äußerst positive Resonanz. In der ersten Jahreshälfte verzeichnete es in nahezu allen Märkten mindestens zweistellige Zuwächse. In seinem größten Markt Deutschland ist es mit Abstand der beliebteste Kombi im Segment. Im ersten Halbjahr lieferte Mercedes-Benz mit 21.500 Einheiten mehr als doppelt so viele Modelle aus wie im Vorjahr (plus 124 Prozent).

Der Vorgänger der aktuellen E-Klasse war ebenfalls weltweit erfolgreich: Seit der Markteinführung vor sechs Jahren wurden 1,6 Millionen E-Klasse Limousinen und T-Modelle der Baureihe 211 an Kunden ausgeliefert. Insgesamt begeistert die E-Klasse seit sechzig Jahren über acht Generationen hinweg zwölf Millionen Kunden weltweit.

Die E-Klasse für die weltweiten Märkte fertigen zwei deutsche Werke: Das Werk Bremen produziert das Coupé und das Cabrio, in Sindelfingen werden die Limousine und das T-Modell gebaut. Die Langversion der E-Klasse Limousine für den chinesischen Markt wird bei der Beijing Benz Automotive Co., Ltd. hergestellt.


Ansprechpartner:
Verena Müller, Telefon: 0711-17-41963
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Weitere Informationen von Mercedes-Benz sind im Internet verfügbar:
www.media.daimler.comund www.mercedes-benz.com


Über Daimler
Die Daimler AG ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet ein umfassendes Finanzdienstleistungsangebot mit Finanzierung, Leasing, Versicherungen und Flottenmanagement.

Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die ihre Kunden faszinieren und begeistern. Daimler investiert bei der Entwicklung alternativer Antriebe als einziger Automobilhersteller sowohl in den Hybrid-, als auch in den Elektromotor und in die Brennstoffzelle mit dem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden.

Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten. Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, Fuso, Setra, Orion und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2009 setzte der Konzern mit mehr als 256.000 Mitarbeitern 1,6 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 78,9 Mrd. EUR, das EBIT betrug minus 1,5 Mrd. EUR.
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Umweltfreundliches Waschen am Rothenbaum Drucken E-Mail
Hamburg (pressrelations) -
Umweltfreundliches Waschen am Rothenbaum


Mit neuen Waschmaschinen unterstützt Panasonic die German Open in ihrem Vorhaben, besonders ökologisch zu werden

Hamburg, Juli 2010 ? Michael Stich, Turnierdirektor und ehemaliger Wimbledon-Sieger, setzt sich mit seiner Unternehmung HSE (Hamburg sports entertainment GmbH) für mehr Umweltschutz bei den German Open ein. Beim Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum liegt der Fokus dieses Jahr vor allem auf Abfallreduzierung, klimaneutraler Anreise der Spieler sowie Wassereinsparung. Daher unterstützt Panasonic das Turnier mit vier neuen energie- und wassersparenden Waschmaschinen, die in der Waschküche unter dem Stadion stehen werden. Denn was kaum einer weiß: Seit über 30 Jahren ist es besondere Tradition am Rothenbaum, dass die Tennisprofis ihre Trikots persönlich in die Hände der Waschdamen Renate Klessig und Angela Schönhöbel geben. Neben einer großen Arbeitserleichterung bieten die modernen Panasonic Maschinen vor allem eins: eine Wassereinsparung von rund 5.600 Litern während des gesamten Turniers, das sind knapp 49 Prozent im Vergleich zu den bisher genutzten Modellen. "Jedes Jahr verbrauchen wir Unmengen Wasser während der Turnierwoche, daher freuen wir uns besonders über Erneuerungen in diesem Bereich, die unsere Umweltziele unterstützen", so Michael Stich. Eine der Maschinen wird zudem signiert nach dem Turnier für einen guten Zweck versteigert.

Die vorherigen Waschmaschinen waren bis zu 28 Jahre alt und wuschen bereits die Kleidung von vielen Tennisstars. "Wie bei auf dem Tennisplatz ist es auch in der Waschküche an der Zeit, dass neue Champions nachrücken", so Michael Langbehn, Manager PR, CSR und Trade Marketing bei Panasonic. Der Fortschritt im technischen Bereich, vor allem in Bezug auf die Energieeffizienz, ist im Vergleich zu den alten Modellen ernorm. Die Waschdamen Klessig und Schönhöbel freuen sich über die vier modernen Panasonic Geräte, die mit einer rückenfreundlich geneigten Trommel und einer großen Digitalanzeige wesentlich mehr Komfort aufweisen als die alten Waschmaschinen. "In den ersten Tagen des Turniers haben wir sehr viel zu tun und die Maschinen laufen bis zu zehn Mal am Tag! Früher war es dadurch immer sehr laut, daher ist besonders das leise Betriebsgeräusch der neuen Geräte sehr angenehm", so Renate Klessig. Gegen Ende der Turnierwoche wird es dann ruhiger im Waschsalon ? dann kämpfen nur noch wenige Profis um den Titel.

Nach Turnierende startet zudem eine besondere Aktion: Zugunsten der Michael Stich Stiftung signieren alle Spieler, die ihre Wäsche in die Hände der Waschdamen gegeben haben, eine der Maschinen. Stich unterstützt mit seiner Organisation HIV-infizierte, -betroffene und an AIDS erkrankte Kinder. Ab Montag, den 26. Juli um 15 Uhr, wird das Panasonic Modell NA-168VX2 mit vielen Unterschriften bei Ebay versteigert. Der Erlös geht zu 100 Prozent an die Stiftung.


Über Panasonic:
Die Panasonic Corporation ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion elektronischer Produkte für eine Vielzahl von Kundenbedürfnissen im privaten, geschäftlichen und industriellen Bereich. Der in Osaka, Japan, ansässige Konzern erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende 31. März 2010) einen konsolidierten Netto-Umsatz von 7,42 Billionen Yen / 56,6 Milliarden EUR. Die Aktien des Konzerns sind an den Börsen in Tokio, Osaka, Nagoya und New York (NYSE: PC) notiert. Weitere Informationen über das Unternehmen und die Marke Panasonic finden Sie unter http://www.panasonic.net.

Weitere Informationen:
Panasonic Deutschland
eine Division der Panasonic Marketing Europe GmbH
Winsbergring 15
22525 Hamburg

Ansprechpartner für Presseanfragen:
Michael Langbehn
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SOLAR-FABRIK startet mit SCHILLER Corporate-Branding-Prozess Drucken E-Mail
Merzhausen-Freiburg (pressrelations) -
SOLAR-FABRIK startet mit SCHILLER Corporate-Branding-Prozess


Die Solar-Fabrik AG, Freiburg, deutscher Solar-Pionier und heute eines der führenden Photovoltaik-Unternehmen in Europa, engagierte die auf systemorientierte Markenberatung spezialiserten Branding-Experten von SCHILLER BRAND COMPANY, Freiburg, um durch einen ganzheitlichen Corporate-Branding-Prozess eine zukunftsfähige, werthaltige Marke aufzubauen.

Der Einsatz einer gezielten Marken-Strategie als Wachstumsmotor hat in jüngster Zeit im dynamischen Markt für Solarenergie an rasanter Bedeutung gewonnen. So hat sich die Solarbranche in den letzten 15 Jahren von einer als "Spielwiese für Öko-Idealisten" belächelten Nische zu einem Milliarden-Wachstumsmarkt mit global agierenden Konzernen entwickelt. Angesichts des aggressiven internationalen Wettbewerbs ist es deshalb für Technologieführer und Qualitätshersteller wie die Solar-Fabrik wichtig geworden, eine starke Marke aufzubauen, um die eigene Marktposition weiter auszubauen und die Wertschöpfung des Unternehmens zu erhöhen.

Die 1996 gegründete SOLAR-FABRIK AG hat sich für den umfassenden, systemischen Corporate-Branding-Prozess der SCHILLER BRAND COMPANY entschieden, da dieser nicht nur die visuelle Kommunikation, sondern die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmens betrachtet. Das Projekt umfasst Strategie, Gestaltung und Kommunikation des Marken-Systems.

In der Strategie-Phase evaluierte SCHILLER die Marken-Identität mit dem Werte-System und dem genetischen Marken-Wachstumsmuster. Gemeinsam mit dem SOLAR-FABRIK Management positionierte SCHILLER die Unternehmensmarke auf die Kompetenz "Premium Module made in Germany" und entwickelte die zentrale Marken-Botschaft "Auf der sicheren Seite" aus dem Leitwert der Marke "Sicherheit". Dieses Marken-Versprechen formuliert den Nutzen für alle Anspruchsgruppen der SOLAR-FABRIK: Kunden, Partner, Mitarbeiter und Investoren.

Im folgenden Design-Prozess passte SCHILLER das Gestalt-System der Marke SOLAR-FABRIK auf die neue umfassendere Botschaft an und erstellte ein Brand Design Manual zur Dokumentation des definierten konsistenten Zeichen- und Motiv-Reservoirs inkl. Layout-Branding und Bildkonzept zur visuellen Marken-Codierung.

Die anschließende Kommunikations-Phase umfasste die strategische Konzeption und Detail-Gestaltung der zentralen Kommunikationsmittel der Corporate Brand.

Der neue Marken-Auftritt wurde jüngst auf den wichtigsten europäischen Solarmessen ? Intersolar, München, Solar-Expo, Verona, Salon des Energies Renouvelables, Paris ? dem Fachpublikum und interessierten Endverbrauchern erstmals vorgestellt und traf hier auf eine positive Resonanz.


http://www.schiller.de
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Hoch belastbarer Bewegungs-/Stillstandssensor für die Grundstoffindustrie Drucken E-Mail
München (pressrelations) -
Hoch belastbarer Bewegungs-/Stillstandssensor für die Grundstoffindustrie


Der neue, hoch belastbare Bewegungs-/Stillstandssensor Sitrans WM100 der Siemens Division Industry Automation überwacht Bewegungszustände von drehenden, schwingenden und fördernden Anlagen. Das Gerät wird als Frühwarnsystem in Anlagen eingesetzt, um kostspieligen Prozessunterbrechungen und Anlagenstörungen vorzubeugen. Durch die berührungslose Montage außerhalb des Prozesses arbeitet Sitrans WM100 verschleißfrei und erfasst die Betriebsbedingungen präzise. Das Gerät lässt sich in einem Abstand von bis zu 100 Millimetern vom metallischen Messobjekt montieren. Der robuste Bewegungssensor gibt über Kontakte ein Signal aus, um Maschinen bei erkanntem Stillstand sofort zu stoppen. So kann der Sensor bei einer Störung von zum Beispiel Gurt-, Schleppketten- oder Becherwerkförderern, Gebläsen und Pumpen sofort eine Warnmeldung ausgeben.

Der robuste, kontaktfreie Bewegungs-/Stillstandssensor Sitrans WM100 ist unempfindlich gegen Staub, Schmutz, Ablagerung und Feuchtigkeit und ist damit besonders für die Grundstoffindustrie wie zum Beispiel Berg- oder Zementwerke geeignet. Das berührungslose Design erfordert weder Schmierung noch Reinigung oder den Austausch von Teilen und verringert damit Ausfallzeiten und Sanierungskosten.


Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.siemens.com/processprotection

Ein Bild ergänzt diese Pressemitteilung. Sie finden das Bildmotiv im Internet unter www.siemens.com/ad-bild/2241

Ansprechpartner für technische Einzelheiten:
Siemens Milltronics, Henry Vandelinde, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Tel: +1 (705) 740-7643

Leseranfragen bitte unter Stichwort "IA2241" an:
Siemens Industry Automation, Infoservice, Postfach 23 48, 90713 Fürth (Deutschland)
Fax: ++49 (911) 978-3321 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können


Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 207 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 35 Mrd. http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Automation (Nürnberg) ist weltweit führend bei Automatisierungstechnik, industrieller Schalttechnik sowie Industriesoftware. Das Angebot reicht von Standardprodukten für die Fertigungs- und Prozessindustrie bis hin zu Branchenlösungen mit der Automatisierung ganzer Automobilproduktionen und Chemieanlagen. Als führender Software-Anbieter optimiert Industry Automation die gesamte Wertschöpfungskette produzierender Unternehmen ? von Produktdesign und -entwicklung über Produktion und Vertrieb bis zum Service.

Mit weltweit rund 39 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry Automation im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 7,0 Mrd. Euro. www.siemens.com/industryautomation


Ansprechpartner
Herr Gerhard Stauss
Industry Automation Division
Siemens AG
Gleiwitzerstr. 555
90475 Nürnberg
Tel: 49 (911) 895-7945
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Stahl für Strom aus Wasserkraft Drucken E-Mail
Düsseldorf (pressrelations) -
Stahl für Strom aus Wasserkraft

17.000 Tonnen Großauftrag für ThyssenKrupp Steel Europe


Die ThyssenKrupp Steel Europe AG liefert 17.000 Tonnen hochfestes, vergütetes Grobblech für das Pumpspeicherwerk Ingula des südafrikanischen Energieversorgers Eskom. Aus dem Stahl werden Druckrohrleitungen mit bis zu 5,1 Metern Durchmesser für das Speicherwerk gefertigt. Das Werk ist zurzeit im Bau und soll Ende 2012 in Betrieb gehen. Eskom will mit der 16,6 Milliarden Euro teuren Investition künftig flexibler auf Spitzenbelastungen bei der Stromversorgung reagieren können.

Bei Pumpspeicherwerken wie Ingula dienen große Wasserreservoire als Speicher für Energie, die bei Bedarf kurzfristig in Strom umgewandelt und in das Versorgungsnetz eingespeist werden kann. Zu dem im Drakensberg-Gebirge an der Grenze der Provinzen Free State und KwaZulu-Natal gelegenen Werk gehören zwei Stauseen mit jeweils 22 Millionen Kubikmeter Fassungsvermögen. Die beiden Seen liegen etwa sechs Kilometer entfernt voneinander, der Höhenunterschied beträgt 470 Meter. Dazwischen liegt eine Kraftwerkszentrale mit vier Turbinen mit einer Kapazität von jeweils 333 Megawatt. Die Turbinen können sowohl als Generatoren zur Stromerzeugung wie auch als Pumpen eingesetzt werden. Die Zentrale liegt unter der Erde und ist mit den beiden Seen durch unterirdische Leitungen verbunden.

Zu Tageszeiten, in denen der Stromverbrauch Spitzenwerte erreicht, leitet man Wasser vom oberen in den unteren See. Dabei treibt das Wasser die Turbinen an und der so erzeugte Strom lässt sich als zusätzliche elektrische Energie ins Netz einspeisen. Sind die Verbrauchsspitzen vorüber, wird das Wasser wieder in den oberen See zurück gepumpt. Obwohl man beim Pumpen wieder Strom verbraucht, rechnet sich das Konzept für den Betreiber: Die in Phasen schwacher Nachfrage verbrauchte Elektrizität ist billiger als der Strom, den man für den Bedarf in Spitzenzeiten erzeugt. Außerdem wird die Stromversorgung flexibler und die vorhandenen Kraftwerke lassen sich gleichmäßiger und damit kostengünstiger betreiben.

Die 17.000 Tonnen vergütetes Grobblech für das Projekt sind der größte Einzelauftrag, seit diese Produktlinie vor mehr als 40 Jahren im ThyssenKrupp Konzern eingeführt wurde. Grobblech nennen Stahlerzeuger Bleche ab drei Millimeter Dicke. Die für Ingula gelieferten Stahlplatten sind 32 bis 60 Millimeter dick. Für die hoch beanspruchten Rohre wird der Werkstoff mit der Bezeichnung NAXTRA M 700 eingesetzt. Er besitzt eine Streckgrenze von 700 Megapascal und eine hohe Zähigkeit, so dass die Rohre auch bei Minustemperaturen von 40 Grad nicht spröde oder brüchig werden. Seine Eigenschaften verdankt der Werkstoff unter anderem einer Wärmebehandlung, bei der das Material zunächst auf über 900 Grad erhitzt, dann mit Wasser schnell abgekühlt und anschließend erneut erwärmt wird.

Das Leitungssystem des Ingula Pumpspeicherwerks besteht aus Tunneln und Schächten, die teilweise mit Beton und in den Zonen mit besonders hohem Wasserdruck mit NAXTRA M 700 ausgekleidet sind. Am stärksten beansprucht ist der Bereich vor der Kraftwerkszentrale. Dort kann vorübergehend eine Belastung entstehen, die einer Wassersäule von 490 Meter entspricht. Außerdem wird die hohe Festigkeit der Stahlauskleidung gebraucht, um die Schächte dauerhaft zu stabilisieren. Aus NAXTRA werden insgesamt 4,6 Kilometer Druckrohrleitungen gefertigt.

ThyssenKrupp Steel Europe hat den Auftrag nicht nur aufgrund der erstklassigen Eigenschaften des Werkstoffs, sondern auch wegen der Qualität seiner technischen Kundenberatung erhalten. Beratungsintensiv ist vor allem das Schweißen hochfester Grobblech-Stähle. Weil das wärmebehandelte Material dabei erneut erhitzt wird, muss man genau auf die richtigen Schweißbedingungen und Abkühlzeiten achten, damit der Werkstoff seine guten Eigenschaften auch im Bereich der Schweißnähte behält.

Ein aktuelles Bild zum Thema finden Sie unter
www.thyssenkrupp-steel-europe.com/de/presse/bildergalerie
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Ansprechpartner:
ThyssenKrupp Business Services GmbH
Bernd Overmaat
Phone: +49 203 / 52 - 4 51 85
Fax: +49 203 / 52 - 2 57 07
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

ThyssenKrupp AG
Dietmar Stamm
Phone: +49 203 / 52 - 2 62 67
Fax: +49 203 / 52 - 2 57 07
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