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Erwerbstätigkeit im Juni 2010: Aufwärtsentwicklung hält an Drucken E-Mail
Wiesbaden (pressrelations) -
Erwerbstätigkeit im Juni 2010: Aufwärtsentwicklung hält an


WIESBADEN - Am Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin eine positive Entwicklung der Erwerbstätigkeit. Im Juni 2010 waren nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 40,3 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 131 000 Personen oder 0,3% mehr als im Juni 2009. Im Mai 2010 hatte die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Zuwachs um 0,2% erstmals seit zwölf Monaten wieder über dem Vorjahresergebnis gelegen.

Im Vergleich mit dem Vormonat Mai 2010 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Juni 2010 um 41 000 Personen (+ 0,1%). Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen, ergab sich gegenüber Mai 2010 ein Plus von 32 000 Personen (+ 0,1%).

Neben der Erstberechnung der Erwerbstätigenzahl für den Berichtsmonat Juni 2010 wurden im Rahmen der turnusmäßigen Überarbeitung der Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen auch die vorläufigen monatlichen, vierteljährlichen und jährlichen Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit ab dem Jahr 2007 neu berechnet. Hierbei wurden alle zum jetzigen Berechnungszeitpunkt zusätzlich verfügbaren erwerbsstatistischen Quellen in die Erwerbstätigenrechnung einbezogen. Aus der Neuberechnung resultierten für die monatlichen Erwerbstätigenzahlen Vorjahresveränderungsraten, die maximal um 0,1 Prozentpunkte von den bisher veröffentlichten Ergebnissen nach oben oder unten abweichen.

Die Jahresergebnisse und weitere monatliche Ergebnisse, unter anderem die Zahl der Erwerbslosen nach international vergleichbarem Konzept, können im Internet unter http://www.destatis.de, Pfad: Themen --> Arbeitsmarkt --> ILO-Arbeitsmarktstatistik abgerufen werden. An dieser Stelle stehen auch ausführliche methodische Hinweise zur ILO-Arbeitsmarktstatistik sowie zur Arbeitskräfteerhebung beziehungsweise zum Mikrozensus zur Verfügung.

Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.


Detaillierte Informationen und lange Zeitreihen zu den Erwerbstätigen und Erwerbslosen können kostenfrei in der GENESIS-Online Datenbank über die Tabellen Erwerbstätige (13321-0001) und Erwerbspersonen inklusive Erwerbslose (13231-0001) abgerufen werden.


Weitere Auskünfte gibt:
Ulf-Karsten Keil,
Telefon: (0611) 75-2633,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Herausgeber: (c) Statistisches Bundesamt, Pressestelle Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 5 - 34 44, Telefax: +49 (0) 611 / 75 - 39 76 mailto: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können http://www.destatis.de
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Deutlicher Aufwärtstrend bei Commercial Vehicles Drucken E-Mail
München (pressrelations) -
Deutlicher Aufwärtstrend bei Commercial Vehicles


An unsere Aktionäre
die MAN Gruppe hat sich im 2. Quartal gut entwickelt, die zaghaften Erholungssignale vom Jahresbeginn wurden bestätigt und verstärkt. Die bessere gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie die verringerte Unsicherheit in Finanzwirtschaft und Industrie wirkten sich auch auf die Transport- und Energiemärkte positiv aus. Gegenüber dem schwierigen Jahr 2009 haben sich die relevanten Kennzahlen von MAN deutlich verbessert. Gleichzeitig ist es in vielen Bereichen noch ein weiter Weg zurück zur hohen Auslastung der vergangenen Rekordjahre.

Im 2. Quartal 2010 erhielt MAN Aufträge über 3,7 Mrd ?. Dies waren 6 % mehr als im 1. Quartal und 64 % mehr als im Vorjahresquartal. Im 1. Halbjahr summierten sich die Aufträge auf 7,3 Mrd ? und waren damit um 59 % höher als im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg wurde von beiden Geschäftsfeldern getragen. Bei Commercial Vehicles waren es im Halbjahresvergleich +70 %, Power Engineering erhielt 39 % mehr Aufträge. Vor allem die stetige Aufwärtsentwicklung bei MAN Nutzfahrzeuge stützt unsere Erwartung einer nachhaltig positiven Entwicklung. Der Auftragseingang von MAN Latin America lag im 2. Quartal sogar über der historischen Bestmarke des 1. Quartals.

MAN Diesel Turbo steigerte seinen Auftragseingang im 2. Quartal um 41 % gegenüber dem Vorjahr sowie um 28 % in der ersten Jahreshälfte. Mit 7,7 Mrd ? lag der Auftragsbestand der MAN Gruppe zum Halbjahr um 4 % höher als am Jahresende 2009.

Der Umsatz stieg im 2. Quartal um 16 % auf insgesamt 3,6 Mrd ?. Im Halbjahresvergleich ergab sich ein Zuwachs um 19 % auf 6,7 Mrd ?. Dieser geht vor allem auf das 2. Quartal im Geschäftsfeld Commercial Vehicles zurück, während sich der Umsatz bei Power Engineering leicht reduzierte. Dabei verminderte sich das Geschäft im Bereich Engines Marine Systems um 23 % und bei Turbomachinery um 5 %. Kompensierend wirkten die um 57 % höheren Umsätze im Geschäftsbereich Power Plants.

Die Geschäftsbelebung bei Commercial Vehicles sorgte für ein deutlich gestiegenes Operatives Ergebnis der MAN Gruppe von 404 Mio ? im 1. Halbjahr gegenüber 244 Mio ? im Vorjahreszeitraum. Der größere Anteil entfällt mit 245 Mio ? weiterhin auf das Geschäftsfeld Power Engineering. Hier erzielten MAN Diesel Turbo sowie Renk weiterhin hohe zweistellige Umsatzrenditen. In der gesamten MAN Gruppe wurde mit 6 % bereits wieder ein respektables Niveau erreicht.

Die teilweise recht unterschiedliche Entwicklung der Bereiche Commercial Vehicles und Power Engineering zeigt, dass MAN zyklisch gut ausbalanciert ist: 2009 wurden die Marktschwächen bei Nutzfahrzeuge durch den hohen Auftragsbestand bei Power Engineering ausgeglichen, nun wird die zunehmende Dynamik der Nutzfahrzeugmärkte für ein Gegengewicht sorgen.

Diese Balance gilt auch für die regionale Aufteilung unserer Geschäfte. Während Europa auf längere Zeit mit geringeren Wachstumsraten rechnen muss, sind wichtige Schwellenländer wieder zur alten Dynamik zurückgekehrt. Besonders in den Märkten für Transport und Energie gibt es aktuell hohe Zuwächse und weiterhin großes Potenzial. Unser Unternehmen ist vor allem in den wachstumsstarken BRIC-Ländern schon heute sehr gut vertreten. MAN erzielt dadurch ein höheres profitables Wachstum, zusätzliche Synergien sowie eine bessere Risikoverteilung.

Tatsächlich ist die Unsicherheit auf den weltweiten Märkten noch nicht ganz beseitigt. Dennoch gehen wir davon aus, dass die stärkere Inlands- und Auslandsnachfrage auch über 2010 hinaus Basis einer positiven Entwicklung sein wird. MAN Latin America wird aufgrund des anhaltenden Wachstums in Brasilien ein stabiler Ergebnisträger bleiben. Im Geschäftsfeld Power Engineering wird die Auftragssituation sich auf niedrigem, aber stabilem Niveau fortsetzen. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes sollte die Zielrendite hier weiterhin im zweistelligen Bereich liegen. Für die MAN Gruppe wird eine Umsatzrendite auf dem Niveau der ersten sechs Monate erwartet.


Dr.-Ing. Georg Pachta-Reyhofen
Vorstandssprecher der MAN SE

Die MAN Gruppe ist eines der führenden europäischen Industrieunternehmen im Bereich Transport-Related Engineering mit jährlich rund 12 Mrd ? Umsatz (2009). MAN ist Anbieter von Lkw, Bussen, Dieselmotoren, Turbomaschinen sowie Spezialgetrieben und beschäftigt weltweit rund 47 700 Mitarbeiter. Die MAN-Unternehmensbereiche halten führende Positionen auf ihren Märkten. Die MAN SE, München, ist Mitglied im Deutschen Aktienindex Dax der 30 führenden deutschen Aktiengesellschaften.


Corporate Communications
MAN SE
Ungererstr. 69
80805 München
Phone: +49. 89. 36098 - 111
Fax: +49. 89. 36098 - 382
www.man.eu
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MaterialScience lässt Krise hinter sich Drucken E-Mail
Leverkusen (pressrelations) -
MaterialScience lässt Krise hinter sich


Bayer steigert Umsatz und Ergebnis im 2. Quartal


Umsatz um 14,6 Prozent auf 9,179 Milliarden Euro gewachsen / EBITDA vor Sondereinflüssen um 8,6 Prozent auf 1,917 Milliarden Euro gestiegen / Bereinigtes Ergebnis je Aktie um 9,5 Prozent auf 1,15 Euro verbessert / Investitionen in die Zukunft: Forschungs- und Entwicklungsaufwand soll 2010 Rekordniveau von ca. 3,1 Milliarden Euro erreichen / Konzernausblick für 2010 bestätigt

Leverkusen, 29. Juli 2010 - Der Bayer-Konzern hat im 2. Quartal 2010 erneut ein Umsatz- und Ergebnisplus erzielt. "MaterialScience hat die Krise hinter sich gelassen und konnte sein Geschäft stärker ausweiten als erwartet. Die Absatzmengen lagen wieder auf Vorkrisenniveau", erklärte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning am Donnerstag bei der Veröffentlichung des Zwischenberichts zum 2. Quartal. HealthCare verbesserte den Umsatz leicht und erzielte ein Ergebnis in der Größenordnung des Vorjahres. CropScience lag unter Vorjahr. Der Teilkonzern verzeichnete in einem wettbewerbs- und witterungsbedingt schwierigen Marktumfeld Mengen- und Preiseinbußen. "Den im April angehobenen Konzernausblick für 2010 können wir bestätigen", so Wenning.

Der Vorstandsvorsitzende kündigte an, dass Bayer seine Zukunftsinvestitionen stärker erhöhen werde als geplant. "Für das Gesamtjahr rechnen wir jetzt mit Forschungs- und Entwicklungsausgaben auf dem Rekordniveau von ca. 3,1 Milliarden Euro. Damit unterstützen wir unsere erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungspipeline im Pharmageschäft - und wir untermauern unsere Position als führendes Forscherunternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie in Deutschland", sagte Wenning. Bislang hatte der Konzern für 2010 eine Anhebung des Aufwands für Forschung und Entwicklung auf ca. 2,9 Milliarden Euro geplant, nach 2,746 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

Der Konzernumsatz stieg im 2. Quartal um 14,6 Prozent auf 9,179 (Vorjahr: 8,009) Milliarden Euro. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte entspricht dies einem Plus von 9,2 Prozent. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich um 8,6 Prozent auf 1,917 (1,765) Milliarden Euro. Hierzu haben vor allem der erfreuliche Geschäftsverlauf bei MaterialScience und Consumer Health sowie positive Währungseffekte beigetragen. Das operative Ergebnis (EBIT) vor Sondereinflüssen nahm um 14,4 Prozent auf 1,260 (1,101) Milliarden Euro zu. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung stiegen um 12,7 Prozent auf 747 (663) Millionen Euro.

Erfreuliches Wachstum im Consumer-Health-Geschäft

Der Umsatz des Teilkonzerns HealthCare nahm im 2. Quartal um 6,4 Prozent auf 4,305 (4,045) Milliarden Euro zu. Währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) entspricht das einer Steigerung um 2,0 Prozent. "Zu dieser Entwicklung trugen beide Segmente bei, vor allem aber das erfreuliche Wachstum im Consumer-Health-Geschäft", so Wenning.

Im Segment Pharma stieg der Umsatz um 4,3 (wpb. 1,1) Prozent auf 2,748 Milliarden Euro. Positiv verlief die Entwicklung vor allem in den Regionen Asien/Pazifik und Lateinamerika/Afrika/Nahost. Hierdurch konnten die Rückgänge in Nordamerika mehr als ausgeglichen werden. Unter den Top-Produkten erzielte das Blutermedikament Kogenate® mit währungsbereinigt (wb.) plus 25,2 Prozent die höchste Wachstumsrate - begünstigt durch Schwankungen im Bestellrhythmus. Sehr erfolgreich war auch das Geschäft mit dem Antibiotikum Avalox®/Avelox®, das wb. um 20,8 Prozent zulegte, gefolgt vom Krebsmedikament Nexavar® mit wb. plus 19,6 Prozent. Deutliche Zuwächse erzielten darüber hinaus Aspirin® Cardio (wb. plus 11,2 Prozent) und Kinzal®/Pritor® (wb. plus 8,5 Prozent). Dagegen reduzierten sich die Umsätze der oralen Kontrazeptiva der YAZ®-Familie wb. um 14,9 Prozent. Diese Einbußen resultierten hauptsächlich aus einer geringeren Nachfrage in den USA, wo das Geschäft zusätzlich durch die verstärkte Generika-Konkurrenz belastet war. Der Umsatz mit dem Multiple-Sklerose-Medikament Betaferon®/Betaseron® ging wb. um 10,7 Prozent zurück. Ursache hierfür war im Wesentlichen der verstärkte Wettbewerb insbesondere in Deutschland und den USA.

Der Umsatz des Segments Consumer Health kletterte im 2. Quartal um 10,3 (wpb. 3,8) Prozent auf 1,557 Milliarden Euro. Hierzu trugen alle Regionen, insbesondere Nordamerika und Asien/Pazifik, bei. Im Geschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln (Consumer Care) entwickelten sich vor allem das Multivitamin-Präparat One-A-Day® und das Schmerzmittel Aleve®/Naproxen mit wb. plus 14,8 bzw. 14,3 Prozent erfreulich. Auch Canesten® gegen Pilzinfektionen legte mit wb. plus 14,0 Prozent deutlich zu. In der Division Medical Care verlief das Geschäft vor allem wegen der schwachen Entwicklung des Diabetes-Care-Marktes in den USA weniger dynamisch. So ging der Umsatz mit den Blutzuckermessgeräten der Produktlinie Contour® wb. um 8,8 Prozent zurück. Dagegen erzielte das Medizingerätegeschäft ein Plus von wb. 10,8 Prozent. Ein deutliches Wachstum verzeichnete die Division Animal Health, vor allem dank der positiven Entwicklung der Floh- und Zeckenmittel der Produktlinie Advantage® (wb. plus 20,5 Prozent).

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von HealthCare lag mit 1,102 (1,112) Milliarden Euro annähernd auf Vorjahresniveau - trotz einer deutlichen Erhöhung der Forschungs- und Entwicklungskosten um 13,9 Prozent. "Mit diesem Aufwand unterstützen wir die weiterhin positive Entwicklung unserer Forschungs- und Entwicklungspipeline", so Wenning. Das rückläufige Ergebnis bei Pharma konnte durch einen erfreulichen Anstieg bei Consumer Health nahezu ausgeglichen werden.

Schwierige Markt- und Witterungsbedingungen im Pflanzenschutzgeschäft

CropScience verzeichnete im 2. Quartal einen Umsatzanstieg um 1,7 Prozent auf 1,884 (1,852) Milliarden Euro. Währungs- und portfoliobereinigt entsprach das einem Rückgang um 5,5 Prozent. "Die Einbußen im klassischen Pflanzenschutz konnten wir durch die erneut positive Geschäftsentwicklung bei Environmental Science und BioScience teilweise ausgleichen", erläuterte Wenning.

Im Pflanzenschutzgeschäft (Crop Protection) lag der Umsatz im 2. Quartal mit 1,520 Milliarden Euro um 1,3 (wb. 8,6) Prozent unter Vorjahr. Während die Herbizid-Umsätze wb. annähernd das Vorjahresniveau erreichten, hatte das Geschäft mit Insektiziden, Fungiziden und Saatgutbehandlungsmitteln zum Teil erhebliche Einbußen zu verzeichnen. In Europa gingen die Erlöse vor allem wegen der ungünstigen Witterung wb. um 3,0 Prozent zurück. In Nordamerika gab der Umsatz wb. um 30,0 Prozent nach. Hier war das Geschäft von einer schwierigen Markt- und Wettbewerbssituation sowie dem Preisdruck durch Generika-Hersteller in den USA geprägt. Positiv verlief die Entwicklung dagegen in Asien/Pazifik, wo der Umsatz - insbesondere aufgrund des erfolgreichen Geschäfts in Australien - wb. um 6,5 Prozent zunahm. In Lateinamerika/Afrika/Nahost verbesserte sich der Umsatz wb. um 3,1 Prozent.

Im Segment Environmental Science/BioScience kletterte der Umsatz um 16,7 (wpb. 9,8) Prozent auf 364 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich Environmental Science legte um 15,7 (wb. 9,1) Prozent zu. Hier erzielten die Produkte für professionelle Anwender zum Einsatz im nicht-landwirtschaftlichen Bereich sowohl in den USA als auch in Deutschland und Japan ein deutliches Plus. Dagegen blieb der Umsatz mit Produkten für private Anwender leicht unter Vorjahresniveau. Der Geschäftsbereich BioScience konnte sein Geschäft vor allem dank höherer Umsätze mit Rapssaatgut um 17,9 (wpb. 10,8) Prozent ausweiten.

Das EBITDA vor Sondereinflüssen von CropScience verringerte sich um 20,3 Prozent auf 396 (497) Millionen Euro. Ursache war das deutlich gesunkene Ergebnis bei Crop Protection, während das Segment Environmental Science/BioScience seine Ertragskraft verbessern konnte.

MaterialScience in allen Produktgruppen und Regionen erfolgreich

Im Geschäft mit hochwertigen Materialien setzte sich die deutliche Verbesserung der Geschäftsentwicklung fort: MaterialScience erzielte im 2. Quartal einen Umsatz von 2,689 (1,830) Milliarden Euro. Damit übertraf der Teilkonzern das von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise belastete Vorjahresquartal um 46,9 (wb. 40,5) Prozent. "Diese sehr erfreuliche Verbesserung ist vor allem auf die erhebliche Steigerung der Nachfrage in unseren Hauptabnehmerbranchen zurückzuführen", führte Wenning aus. Die Absatzmengen konnten in allen Produktgruppen und Regionen deutlich erhöht werden. Auch im Vergleich zum 1. Quartal 2010 konnte MaterialScience den Umsatz beträchtlich ausweiten, und zwar um 21,3 (wb. 15,9) Prozent.

Das Geschäft mit Rohstoffen für Schaumstoffe (Polyurethane) verbesserte den Umsatz im 2. Quartal gegenüber Vorjahr dank einer erheblich gesteigerten Absatzmenge wb. um 37,1 Prozent. Zudem konnten die Verkaufspreise in Asien/Pazifik und Europa angehoben und damit Preisrückgänge in Nord- und Lateinamerika mehr als ausgeglichen werden. Noch deutlicher fiel das Wachstum bei den Polycarbonaten aus: Der Umsatz der hochwertigen Kunststoffe erhöhte sich wb. um 59,4 Prozent. Hier gelang es - zusätzlich zu den deutlichen Mengensteigerungen in allen Regionen - auch die Verkaufspreise insgesamt deutlich anzuheben. Bei den Rohstoffen für Lacke, Klebstoffe und Spezialitäten entwickelte sich das Geschäft ebenfalls erfolgreich: Das Umsatzplus lag hier wb. bei 37,3 Prozent.
Aufgrund der verbesserten Geschäftslage konnte der Teilkonzern sein Ergebnis im 2. Quartal gegenüber Vorjahr mehr als verdreifachen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg auf 371 (121) Millionen Euro. Neben den erheblichen Mengenausweitungen und der damit stark verbesserten Kapazitätsauslastung war dieser Erfolg auch auf höhere Verkaufspreise und Effizienzsteigerungen zurückzuführen. Bei den Rohstoffen verzeichnete MaterialScience dagegen eine höhere Belastung, da die Einkaufspreise an den Rohstoffmärkten im Zuge der Erholung der globalen Wirtschaft gestiegen sind.

Bereinigtes Ergebnis je Aktie um 9,5 Prozent gesteigert

Das 2. Quartal war durch Sondereinflüsse von insgesamt minus 255 (minus 80) Millionen Euro belastet. Hiervon resultierten minus 123 Millionen Euro aus Rechtsfällen bei HealthCare und CropScience sowie minus 132 Millionen Euro aus der außerplanmäßigen Teilabschreibung des Krebsmedikaments Zevalin®. Unter Berücksichtigung der Sondereinflüsse verringerte sich das operative Ergebnis (EBIT) um 1,6 Prozent auf 1,005 (1,021) Milliarden Euro. Das Konzernergebnis lag mit 525 (532) Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Das bereinigte Ergebnis je Aktie verbesserte sich um 9,5 Prozent auf 1,15 (1,05) Euro.

Der Brutto-Cashflow stieg insbesondere dank der guten Geschäftsentwicklung bei MaterialScience um 3,0 Prozent auf 1,286 (1,248) Milliarden Euro. Der Netto-Cashflow erhöhte sich - auch durch die Maßnahmen zur weiteren Verbesserung des Working-Capital-Managements - um 10,4 Prozent auf 1,545 (1,399) Milliarden Euro. Die Netto-Finanzverschuldung des Konzerns erhöhte sich von 9,7 Milliarden Euro am 31. März auf 10,7 Milliarden Euro am 30. Juni 2010. Dieser für das 2. Quartal typische Anstieg war insbesondere auf die Dividendenausschüttung in Höhe von 1,2 Milliarden Euro, die jährliche Auszahlung für variable Vergütungen an die Mitarbeiter sowie auf erwartungsgemäß hohe Zinszahlungen zurückzuführen, da der Hauptzinstermin für die Anleihen des Konzerns ebenfalls ins 2. Quartal fällt. Hinzu kamen negative Währungseffekte von 0,6 Milliarden Euro.

Umsatz und Ergebnis im 1. Halbjahr profitieren von Erholung bei MaterialScience

Im 1. Halbjahr 2010 konnte der Bayer-Konzern Umsatz und Ergebnis vor allem aufgrund der Erholung von MaterialScience erheblich steigern. Der Umsatz verbesserte sich um 10,0 (wpb. 7,7) Prozent auf 17,495 (15,904) Milliarden Euro. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 10,8 Prozent auf 3,835 (3,460) Milliarden Euro und das EBIT vor Sondereinflüssen um 19,6 Prozent auf 2,534 (2,118) Milliarden Euro. Das EBIT wuchs um 10,4 Prozent auf 2,202 (1,994) Milliarden Euro. Das Konzernergebnis verbesserte sich um 27,3 Prozent auf 1,218 (0,957) Milliarden Euro, das bereinigte Ergebnis je Aktie legte um 19,9 Prozent auf 2,35 (1,96) Euro zu.

Bayer bleibt für 2010 zuversichtlich

Für das Gesamtjahr geht Bayer von einer weiteren Erholung der Weltwirtschaft aus, auch wenn im weiteren Jahresverlauf mit einer Verringerung ihrer Dynamik zu rechnen ist. "Wir bleiben für das Jahr 2010 zuversichtlich", betonte Wenning. Die unter den Erwartungen liegende Geschäftsentwicklung bei HealthCare und CropScience wird durch die kräftige Erholung bei MaterialScience kompensiert. Zudem haben sich die Währungsverhältnisse weiter positiv entwickelt. Bayer will den Umsatz währungs- und portfoliobereinigt weiterhin um mehr als 5 Prozent erhöhen. Für das EBITDA vor Sondereinflüssen ist nach wie vor eine Steigerung auf mehr als 7 Milliarden Euro geplant. Für das bereinigte Ergebnis je Aktie erwartet der Konzern einen Anstieg um mehr als 15 Prozent. Den Einschätzungen liegen die Währungsverhältnisse zum Ende des 2. Quartals 2010 zugrunde.

Die Umsatzprognose für 2010 bei HealthCare muss nach dem unerwarteten Markteintritt eines generischen Wettbewerbers in den USA für YAZ® insgesamt angepasst werden. Bei Pharma rechnet der Teilkonzern nunmehr mit währungs- und portfoliobereinigten Umsätzen auf Vorjahresniveau. Für Consumer Health ist hingegen weiterhin geplant, stärker als der Markt zu wachsen. Bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte rechnet HealthCare jetzt mit einem leichten Umsatzanstieg (vorher: ca. 3 Prozent). Erwartet wird nun - auch aufgrund der Entwicklung bei YAZ® - ein um Sondereinflüsse bereinigtes EBITDA zumindest auf dem Niveau des Vorjahrs (vorher: gegenüber Vorjahr steigern).

Vor dem Hintergrund der ungünstigen Witterungs- und Marktbedingungen im 1. Halbjahr setzt CropScience die Umsatz- und Ergebnisprognose für 2010 herab. Unter der Voraussetzung einer Normalisierung der Marktverhältnisse im 2. Halbjahr geht der Teilkonzern für das Gesamtjahr jetzt von einem währungs- und portfoliobereinigten Umsatz leicht unter Vorjahr aus (vorher: Anstieg um 2 bis 3 Prozent). Beim um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA wird auf Jahresbasis ein erheblicher Rückgang erwartet (vorher: auf dem Niveau des Vorjahres).

MaterialScience ist auch für das 2. Halbjahr optimistisch und erwartet eine weiter positive Geschäftsentwicklung. Die bisherige Planung, die Umsätze im Gesamtjahr in der Größenordnung von 20 Prozent zu steigern und das EBITDA vor Sondereinflüssen mehr als zu verdoppeln, erachtet der Teilkonzern aus heutiger Sicht als konservativ. MaterialScience erwartet, diese Planungen zu übertreffen. Im 3. Quartal geht der Teilkonzern von Umsätzen und einem EBITDA vor Sondereinflüssen auf dem Niveau des 2. Quartals 2010 aus.


Hinweise an die Redaktionen:
Der vollständige Bericht zum 2. Quartal steht im Internet online und zum Download zur Verfügung: http://www.presse.bayer.de

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.bayer.de.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der Bayer-Webseite http://www.bayer.dezur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
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BASF schafft Ertragssprung Drucken E-Mail
Ludwigshafen (pressrelations) -
BASF schafft Ertragssprung

? 2. Quartal 2010: Umsatz + 30 % und EBIT vor Sondereinflüssen + 94 % über Vorjahr
? 1. Halbjahr 2010: Umsatz + 28 % und EBIT vor Sondereinflüssen + 96 % über Vorjahr
? Portfolio-Optimierung zahlt sich aus
? Wachstumsimpulse aus allen Regionen ? Chemiegeschäft auf Rekordniveau
? Ausblick 2010:
- Moderate Fortsetzung der konjunkturellen Erholung im 2. Halbjahr erwartet
- Deutliche Steigerung des EBIT vor Sondereinflüssen
- Prämie auf Kapitalkosten wird verdient
- Höhere Dividende für 2010 erwartet

In einem weiter verbesserten Geschäftsumfeld hat die BASF einen strukturellen Ertragssprung geschafft. Die jüngsten Portfoliomaßnahmen zeigen Wirkung, die Ertragskraft des Chemiegeschäfts hat sich nachhaltig verbessert und eine dynamische BASF stellt die Weichen für künftiges Wachstum.

Während einer Telefonkonferenz zur Vorstellung der aktuellen Zahlen für das erste Halbjahr und das zweite Quartal 2010 erklärte der BASF-Vorstandsvorsitzende Dr. Jürgen Hambrecht: "Unsere Strategie ist klar: Wir richten uns weiter auf kundennahe Geschäfte aus und fokussieren uns auf Wachstumsmärkte. Die Kapitalmärkte erkennen unsere Leistung an. Der Kurs der BASF-Aktie hat sich im ersten Halbjahr 2010 mit einer Steigerung von 7,8 % besser als DAX 30, DJ EURO STOXX 50 und alle Chemie-Indizes entwickelt."

Nach der positiven Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten 2010 hat die BASF auch im zweiten Quartal weiter an Fahrt gewonnen. Der Umsatz im zweiten Quartal stieg gegenüber dem Vorjahr um 30 % auf rund 16,2 Milliarden ?. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 94 % auf 2,2 Milliarden ?.

Kumuliert legte der Umsatz in der ersten Jahreshälfte um 28 % auf 31,7 Milliarden ? zu und das EBIT vor Sondereinflüssen um 96 % auf 4,2 Milliarden ?. Gegenüber dem guten ersten Quartal 2010 konnten sowohl Umsatz als auch EBIT vor Sondereinflüssen gesteigert werden. Dazu trug insbesondere die sehr starke Nachfrage im Chemiegeschäft ? also in den Segmenten Chemicals, Plastics, Functional Solutions und Performance Products bei, die durch die Wiederauffüllung der Läger entlang der Wertschöpfungsketten verstärkt wurde.

Ausblick für das Gesamtjahr 2010

Die Einschätzung für das Gesamtjahr beruht auf folgenden weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen:
? Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 3 - 4 %
? Anstieg der Industrieproduktion um 7 - 8 %
? Anstieg der Chemieproduktion (ohne Pharma) um 7 - 8 %
? US-Dollar-Wechselkurs von durchschnittlich 1,30 US$/?
? Ölpreis von 75 US$/Barrel im Jahresdurchschnitt

Hambrecht: "Wir gehen davon aus, dass wir unseren Umsatz im Jahr 2010 kräftiger steigern werden als die weltweite Chemieproduktion. Wir erwarten, dass wir das EBIT vor Sondereinflüssen deutlich verbessern und eine Prämie auf die Kapitalkosten verdienen werden. Unserer Dividendenpolitik folgend, erwarten wir für 2010 eine höhere Dividende."

Der BASF-Chef rechnet damit, dass sich die konjunkturelle Erholung im zweiten Halbjahr 2010 moderat fortsetzt. Die notwendige weltweite Konsolidierung der staatlichen Haushalte werde die gesamtwirtschaftliche Nachfrage ebenso belasten wie das Auslaufen staatlicher Konjunkturprogramme. Weitere Risiken ergeben sich vorrangig aus volatilen Rohstoffmärkten, Überkapazitäten, wachsenden geopolitischen Spannungen und Protektionismus.

Alle Segmente leisten positiven Ergebnisbeitrag

Im Segment Chemicals stieg der Umsatz im zweiten Quartal 2010 dank starker Produktnachfrage im Vergleich zum krisenbedingt schwachen Vorjahresquartal um 64 %. Das EBIT vor Sondereinflüssen übertraf den Vorjahreswert um 429 Millionen ? (166 %). Trotz der Belastung durch die planmäßige Wartungsabstellung des Verbundstandortes Nanjing nahm das Ergebnis gegenüber dem ersten Quartal 2010 zu.

Bei Plastics lag der Umsatz im zweiten Quartal 48 % über dem schwachen Wert des Vorjahresquartals. Neben der guten Anlagenauslastung spiegeln sich Restrukturierungsmaßnahmen im EBIT vor Sondereinflüssen mit einem Plus von 211 Millionen ? (153 %) wider. Trotz zahlreicher planmäßiger Wartungsabstellungen und Lieferengpässen bei Nylon 6.6-Produkten konnte das Ergebnis des ersten Quartals 2010 nochmals übertroffen werden.

Das Segment Performance Products konnte im zweiten Quartal den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mengen- und preisbedingt um 29 % steigern. Auf Grund der eingeschränkten Verfügbarkeit wichtiger Vorprodukte kam es in einigen Produktlinien zu Lieferengpässen. Das EBIT vor Sondereinflüssen legte um 391 Millionen ? (489 %) zu. Dieses starke Ergebniswachstum ist auf realisierte Synergien aus der Ciba-Integration, konsequente Umsetzung der Geschäftsmodelle und auf das günstige Geschäftsumfeld zurückzuführen. Alle Bereiche leisteten dazu einen deutlich positiven Ergebnisbeitrag.

Bei Functional Solutions stieg der Umsatz im zweiten Quartal 2010 insbesondere dank stärkerer Nachfrage aus der Automobilindustrie in allen Regionen erheblich und übertraf das Vorjahresquartal um 40 %. Das EBIT vor Sondereinflüssen konnte um 117 Millionen ? (244 %) gesteigert werden. Neben dem verbesserten Geschäftsumfeld trugen erfolgreiche Restrukturierungsmaßnahmen zu dieser Entwicklung bei.

Im Segment Agricultural Solutions lag der Umsatz im zweiten Quartal 2010 3 % über dem Wert des Vorjahresquartals. Dazu trugen positive Wechselkurseffekte und ein stärkerer Absatz in den Regionen Südamerika und Asien bei. Das EBIT vor Sondereinflüssen lag um 47 Millionen ? (-13 %) unter dem Rekordwert des Vorjahresquartals. Dafür waren neben Preisrückgängen gezielt erhöhte Aufwendungen im Vertrieb sowie für Forschung und Entwicklung verantwortlich.

Im Segment Oil Gas lag der Umsatz im zweiten Quartal 2010 um 3 % unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Dank der höheren Gashandelsmengen stieg das EBIT vor Sondereinflüssen um 9 Millionen ? (2 %) an. Bei Exploration Production ging der Umsatz hauptsächlich auf Grund von OPEC-Förderrestriktionen in Libyen zurück.

Der Umsatz bei Sonstige verzeichnete im zweiten Quartal 2010 einen kräftigen Anstieg von 32 %. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Preise bei Styrenics zurückzuführen. Styrenics konnte das Ergebnis verbessern. Rückstellungen für das BASF-Optionsprogramm belasteten das Ergebnis, weil sich die BASF-Aktie im zweiten Quartal deutlich besser als der Vergleichsindex MSCI World Chemicals entwickelt hat.

Umsatz und Ergebnis steigen in allen Regionen

In Europa lag der Umsatz der Gesellschaften im ersten Halbjahr 2010 um 16 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Das EBIT vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 1,14 Milliarden ? (76 %) auf 2,63 Milliarden ?. Nachfragebedingt verzeichnete das Industriegeschäft ein kräftiges Umsatz- und Ergebniswachstum. Bei Oil Gas erreichten Umsatz und Ergebnis auf Grund gesunkener Erdgaspreise das Vorjahresniveau nicht.

Der Umsatz in Nordamerika wuchs im ersten Halbjahr in US-Dollar um 42 % und in Euro um 44 %. Das EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 530 Millionen ? (202 %) auf 792 Millionen ? an. Im Chemiegeschäft legten Umsatz und Ergebnis mengenbedingt stark zu, bei Agricultural Solutions dagegen lagen sie unter dem sehr guten Wert des Vorjahreszeitraums. Grund war unter anderem der witterungsbedingt geringere Absatz in unserem Geschäft mit Fungiziden wegen größerer Lagerbestände im Handel.

Der Umsatz in der Region Asien, Pazifischer Raum erhöhte sich im ersten Halbjahr 2010 in lokaler Währung um 55 % und in Euro um 60 %. Auch das EBIT vor Sondereinflüssen wuchs um 357 Millionen ? (145 %) auf 603 Millionen ?, trotz der Wartungsabstellung des gesamten Standorts Nanjing. Der dynamische wirtschaftliche Aufschwung wirkte sich vor allem positiv auf unser Chemiegeschäft aus. Auch im Segment Agricultural Solutions lagen Umsatz und Ergebnis über den Vorjahreswerten.

In Südamerika, Afrika, Naher Osten übertraf der Umsatz im ersten Halbjahr 2010 den Wert des Vorjahreszeitraums um 21 % in lokaler Währung und um 33 % in Euro. Dazu trug maßgeblich das erfolgreiche Geschäft mit Agricultural Solutions in Südamerika bei. Das EBIT vor Sondereinflüssen bewegte sich 6 % über dem Niveau des ersten Halbjahres 2009.


Über BASF
BASF ist das führende Chemie-Unternehmen der Welt: The Chemical Company. Das Portfolio reicht von Chemikalien, Kunststoffen und Veredlungsprodukten bis hin zu Pflanzenschutzmitteln, Feinchemikalien sowie Öl und Gas. Als zuverlässiger Partner hilft die BASF ihren Kunden in nahezu allen Branchen, erfolgreicher zu sein. Mit hochwertigen Produkten und intelligenten Lösungen trägt die BASF dazu bei, Antworten auf globale Herausforderungen wie Klimaschutz, Energieeffizienz, Ernährung und Mobilität zu finden. Die BASF erzielte 2009 einen Umsatz von mehr als 50 Milliarden ? und beschäftigte am Jahresende rund 105.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA) und Zürich (AN). Weitere Informationen zur BASF im Internet unter www.basf.com.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.


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Siemens gewinnt im dritten Quartal weiter an Fahrt Drucken E-Mail
München (pressrelations) -
Siemens gewinnt im dritten Quartal weiter an Fahrt

Rekordergebnis der Sektoren ? Auftragseingang mit höchster Zuwachsrate seit 2008



Siemens hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2010 zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr Auftragseingang und Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 22 Prozent auf fast 21 Milliarden Euro. Der Umsatz erhöhte sich leicht auf knapp über 19 Milliarden Euro. Damit lag die Book-to-Bill, das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, wieder über eins. Sowohl der Auftragseingang als auch der Umsatz profitierten von Währungsumrechnungseffekten. Das Ergebnis der Sektoren kletterte um 40 Prozent auf das Rekordhoch von etwas mehr als 2,3 Milliarden Euro. "Siemens hat im dritten Quartal weiter an Fahrt gewonnen", sagte Peter Löscher, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG. "Solche Zuwachsraten beim Auftragseingang gab es zuletzt 2008. Die starke Nachfrage hat zu einem Rekordauftragsbestand geführt. Gleichzeitig haben die Sektoren das beste Ergebnis aller Zeiten erzielt und werden das Vorjahr deutlich übertreffen."

Der Auftragseingang stieg in allen drei Sektoren und Berichtsregionen, angeführt von einem Zuwachs in Höhe von 33 Prozent im Sektor Industry. Alle Industry-Divisionen legten prozentual zweistellig zu. Der Sektor Energy meldete ein Auftragswachstum von 18 Prozent, vor allem aufgrund eines deutlich höheren Volumens aus Großaufträgen. Im Sektor verzeichnete die Division Renewable Energy mit knapp 2,3 Milliarden Euro im dritten Quartal den höchsten Auftragseingang aller 14 Divisionen des Konzerns. Der Auftragseingang im Sektor Healthcare stieg im dritten Quartal um 18 Prozent. Der Auftragsbestand der drei Sektoren von Siemens stieg aufgrund der starken Nachfrage auf ein Rekordhoch von 89 Milliarden Euro. Hier spiegelten sich auch positive Währungsumrechnungseffekte wider.

Der Umsatz kletterte um vier Prozent auf 19,2 Milliarden Euro. Im Sektor Industry verzeichneten die sich stetig erholenden kurzzyklischen Geschäfte ein starkes Umsatzwachstum, insbesondere in den Divisionen Industry Automation und Osram. Die Erlöse des gesamten Sektors stiegen um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei Energy blieb der Umsatz im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr stabil. Der Umsatz des Sektors Healthcare wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent, wozu alle Divisionen beitrugen. Alle drei Sektoren erzielten im zweiten Quartal in Folge ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorquartal.

Das operative Ergebnis erreichte im dritten Quartal mit mehr als 2,3 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert. Alle drei Sektoren steigerten ihr Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Sektor Energy arbeitete seinen großen Auftragsbestand weiter erfolgreich ab und lieferte erneut den höchsten Ergebnisbeitrag, angeführt von der Division Fossil Power Generation. Der Sektor Industry erzielte eine hohe zweistellige Wachstumsrate beim Ergebnis, vor allem aufgrund der Erholung seiner kurzzyklischen Geschäfte sowie einer strikten Kostenkontrolle. Auch der Sektor Healthcare steigerte sein Ergebnis um einen hohen zweistelligen Prozentsatz. Das Ergebnis der fortgeführten Aktivitäten lag im dritten Quartal bei gut 1,4 Milliarden Euro. Das waren 18 Prozent mehr als im dritten Quartal des Vorjahres. Der Gewinn nach Steuern kletterte um neun Prozent auf mehr als 1,4 Milliarden Euro.

Siemens erwartet weiterhin, dass der Umsatz auch aufgrund des stabilisierenden Effekts des hohen Auftragsbestands im Geschäftsjahr 2010 organisch um einen mittleren einstelligen Prozentsatz zurückgehen wird. Für die Summe der Sektoren wird ein Ergebnis über dem Vorjahreswert von 7,466 Milliarden Euro erwartet. Der Anstieg gegenüber der vorherigen Prognose, die sich auf 6,0 bis 6,5 Milliarden Euro belief, erhöht entsprechend die Erwartungen für das Wachstum (nach Steuern) des Ergebnisses aus fortgeführten Aktivitäten. Von dieser Prognose sind wesentliche Effekte ausgenommen, die sich aus Restrukturierungen, Portfoliotransaktionen, Wertminderungen oder aus rechtlichen und regulatorischen Angelegenheiten ergeben könnten.


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesundheitssektor tätig. Siemens steht seit über 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit der größte Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Mit rund 23 Milliarden Euro entfällt knapp ein Drittel des Konzernumsatzes auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2009 endete, einen Umsatz von 76,7 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 2,5 Milliarden Euro. Ende September 2009 hatte das Unternehmen weltweit rund 405.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen ? also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie "erwarten", "wollen", "antizipieren", "beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "einschätzen", "werden" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen des Siemens-Vorstands und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von Siemens. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen von Siemens wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen abweichen. Für Siemens ergeben sich solche Ungewissheiten insbesondere aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage (einschließlich Margenentwicklungen in den wichtigsten Geschäftsbereichen sowie Folgen einer Rezession); der Gefahr, dass es auf Kundenseite zu Verzögerungen oder Stornierungen bei Aufträgen kommt oder dass die Preise durch das anhaltend ungünstige Marktumfeld weiter gedrückt werden, als der Siemens-Vorstand derzeit erwartet; der Entwicklung der Finanzmärkte, einschließlich Schwankungen bei Zinssätzen und Währungskursen, der Rohstoffpreise, der Fremd- und Eigenkapitalmargen (credit spreads) sowie der Finanzanlagen im Allgemeinen; der zunehmenden Volatilität und des weiteren Verfalls der Kapitalmärkte; der Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das Kreditgeschäft und insbesondere der zunehmenden Unsicherheiten, die aus der Hypotheken-, Finanzmarkt- und Liquiditätskrise entstehen, sowie des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolgs der Kerngeschäftsfelder, in denen Siemens tätig ist, zu denen, ohne Einschränkungen, die Sektoren Industry, Energy und Healthcare gehören; Herausforderungen der Integration wichtiger Akquisitionen und der Implementierung von Joint Ventures und anderer wesentlicher Portfoliomaßnahmen; der Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen; der fehlenden Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen seitens der Kundenzielgruppen von Siemens; Änderungen in der Geschäftsstrategie; des Ausgangs von offenen Ermittlungen und anhängigen Rechtsstreitigkeiten sowie der Maßnahmen, die sich aus den Ergebnissen dieser Ermittlungen ergeben; der potenziellen Auswirkung dieser Untersuchungen und Verfahren auf das laufende Geschäft von Siemens, einschließlich der Beziehungen zu Regierungen und anderen Kunden; der potenziellen Auswirkungen solcher Angelegenheiten auf die Abschlüsse von Siemens sowie verschiedener anderer Faktoren. Detailliertere Informationen über die Siemens betreffenden Risikofaktoren sind diesem Bericht und den Berichten zu entnehmen, die Siemens bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht hat und die auf der Siemens-Website unter www.siemens.comund auf der Website der SEC unter www.sec.govabrufbar sind. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrundeliegenden Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als erwartete, antizipierte, beabsichtigte, geplante, geglaubte, angestrebte, projizierte oder geschätzte Ergebnisse genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.


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Siemens verkauft Geschäft mit Bestückungsautomaten an ASM Pacific Technology Drucken E-Mail
München (pressrelations) -
Siemens verkauft Geschäft mit Bestückungsautomaten an ASM Pacific Technology

Elektronik-Ausrüster will München langfristig zu europäischem Forschungszentrum ausbauen



Siemens wird sein Geschäft mit Bestückungsautomaten (Siemens Electronics Assembly Systems/ SEAS) an das in Hongkong ansässige Unternehmen ASM Pacific Technology (ASMPT) verkaufen. ASMPT ist eine Tochter der niederländischen ASM, einem der weltweit führenden Ausrüster für die Halbleiter- und LED-Industrie. Mit SEAS erweitert ASMPT sein Produktportfolio und erhält ein star-kes Standbein in Europa. Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt von Wettbewerbsbehörden und der Zustimmung der Aktionäre von ASMPT.

SEAS beschäftigt weltweit rund 1.200 Mitarbeiter, davon rund 630 am Hauptsitz in München. Das Unternehmen ist einer der weltweit führenden Anbieter von Bestückungsautomaten für die Elektro-nikfertigung. Aufgrund fehlender interner Synergien zählt es nicht mehr zum Kerngeschäft von Sie-mens. ASMPT wird SEAS als eigenständige Einheit in seinen Konzern integrieren und hat darüber hinaus weitgehende Standort- und Beschäftigungszusagen gemacht. Hauptproduktions-, Test- und Forschungsstandort von SEAS soll München bleiben. ASMPT will langfristig seine gesamten euro-päischen Forschungsaktivitäten in München konzentrieren.


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie und Energie sowie im Gesundheitssektor tätig. Siemens steht seit über 160 Jah-ren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit der größte Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Mit rund 23 Milliarden Euro entfällt knapp ein Drittel des Konzernumsatzes auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2009 endete, einen Umsatz von 76,7 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 2,5 Milliar-den Euro. Ende September 2009 hatte das Unternehmen weltweit rund 405.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen ? also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie "erwarten", "wollen", "antizipieren", "beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "einschätzen", "werden" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf den heutigen Erwartungen des Siemens Vorstands und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Siemens liegen, beeinflusst die Geschäftsaktivitäten, den Er-folg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von Siemens. Diese Faktoren können dazu führen, dass die tatsächli-chen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen von Siemens wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen aus-drücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen abweichen. Für Siemens ergeben sich solche Ungewissheiten insbesondere aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage (einschließlich Margenentwicklungen in den wichtigsten Geschäftsbereichen sowie Folgen einer Rezession); der Gefahr, dass es auf Kundenseite zu Verzögerungen oder Stornierungen bei Aufträgen kommt oder dass die Preise durch das anhaltend ungünstige Marktumfeld weiter gedrückt werden, als der Siemens Vorstand derzeit erwartet; der Entwicklung der Finanzmärkte, einschließlich Schwankungen bei Zinssätzen und Währungskursen, der Rohstoffpreise, der Fremd- und Eigenkapitalmargen (credit spreads) sowie der Finanzanlagen im Allgemeinen; der zunehmenden Volatilität und des weiteren Verfalls der Kapitalmärkte; der Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das Kreditgeschäft und insbesondere der zunehmenden Unsicherheiten, die aus der Hypotheken-, Finanzmarkt- und Liquiditätskrise entstehen, sowie des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolgs der Kerngeschäftsfelder, in denen Siemens tätig ist, zu denen, ohne Einschränkungen, der Industry, Energy und Healthcare Sector gehören; Herausforderungen der Integra-tion wichtiger Akquisitionen und der Implementierung von Joint Ventures und anderer wesentlicher Portfoliomaßnahmen; der Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen; der fehlenden Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen seitens der Kundenzielgruppen von Siemens; Änderungen in der Geschäftsstrategie; des Ausgangs von offenen Ermittlungen und anhängigen Rechtsstreitigkeiten sowie der Maßnahmen, die sich aus den Ergebnissen dieser Ermittlungen ergeben; der potenziellen Auswirkung dieser Untersuchungen und Verfahren auf das laufende Geschäft von Siemens, einschließlich der Beziehungen zu Regierungen und anderen Kunden; der potenziellen Auswirkungen solcher Angelegenheiten auf die Abschlüsse von Siemens sowie verschiedener anderer Faktoren. Detailliertere Informationen über die Siemens betreffenden Risikofaktoren sind diesem Bericht und den Berichten zu entnehmen, die Siemens bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht hat und die auf der Siemens Website unter www.siemens.comund auf der Website der SEC unter www.sec.govabrufbar sind. Sollten sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als erwartete, antizipierte, beabsichtigte, geplante, geglaubte, angestrebte, projizierte oder geschätzte Ergebnisse genannt worden sind. Siemens übernimmt keine Verpflich-tung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.


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